über mich

Ich bin ein Rationalist, ein Minimalist und ein Methodologist. Über alles in der Welt schätze ich die eigene Freiheit.
Fasziniert durch die Systemtheorie und Chasoforschung, bin ich in meiner Arbeit und meiner Freizeit ununterbrochen auf der Suche nach einem rationellen Schlüssel zum Chaos, mit mein Leben als den bestem Forschungsfeld :)
Meine Berufung ist Prozessmodellierung. Beeinflusst durch Booch, Jacobson, Ambler und andere Software-Methodologisten der Computerära bin ich auf der Suche nach der ultimativen Methode Software zu erschaffen.
Biographie
Ich wurde 1975 in einer Provinzstadt in Lettland geboren. Den ersten Bezug zu Computern bekam ich Mitte der 80er durch meinen Onkel Juris, Leiter eines Computerkreises in der Hauptstadt. Doch die Entschlossenheit mein Leben der Computerwissenschaft zu widmen, bekam ich durch Wulf aus Geesthacht, der mich in jeder Weise unterstützt und gefördert hat (danke Wulf). Mitte der 90er habe ich mich, durch Forschungsarbeit am PetriNets in Wulfs Firma und den ausgezeichnete Lehrer an der Technischen Universität, Herr Dr. Prof. Grundspenkis, der seine Leidenschaft über Diskrete Systeme sicherlich an mich übertragen hatte, entschlossen mich im Feld der Systemforschung zu spezialisieren. So erhielt ich meinen ersten Wissenschaftlichen Grad in Systemanalyse und Projektierung an der Technischen Universität Riga im Sommer 1996. Schon 1997 haben die häufigen und langwierigen Auslandsdienstreisen für meinen damaligen Arbeitsgeber einen dicken Strich durch mein akademisches Magisterstudium gemacht. In Sommer 1998 musste ich mein Studium komplett abbrechen, da ich auf keinem Fall die Gelegenheit verpassen wollte, für einundhalb Jahre im Stammhaus des Konzerns, für den ich in Lettland damals beschäftigt war, zu arbeiten. Die folgenden Jahre waren die lehrreichsten. Die gesammelten Erfahrungen und das Selbstbewusstsein bewegten mich Mitte 2000 den Konzern zu verlassen (grüße Dzintars, Regina, Martti, Stefan und alle anderen die ich immer noch liebe und vermisse) und meinen eigenen Weg zu gehen. Heute bin ich selbstständig und habe das Privileg einen Beruf auszuüben, der gleichzeitig meine Berufung und meine Leidenschaft ist.
Postskriptum
Ich bin kein Freund der Geschichte oder Poesie und die einzige Kunst als deren Kenner ich mich bezeichnen würde, ist die der Softwareentwicklung, doch es gibt poetische Sachen, die auch einen noch so exakten Mann bewegen können. Meine sind diese hier:
Those of us who have been trained as architects have this desire
perhaps at the very center of our lives: that one day, somewhere, somehow,
we shall build one building which is wonderful, beautiful, breathtaking,
a place where people can walk and dream for centuries.
- Christopher Alexander
О, сколько нам открытий чудных
Готовят просвещенья дух,
И опыт, сын ошибок трудных,
И гений, парадоксов друг,
И случай, бог изобретатель.
- А. С. Пушкин